LOVE ON FIRST SMELL

Ein guter Einstieg in dass, über das Allgemeinwissen hinaus, mir völlig unbekannte Thema! Die Künstlerin Klara Ravat vom Smell Lab hat uns einen Crash Kurs darüber geben, was im Körper passiert, wenn wir riechen. Im Anschluss haben wir selbst Gegenstände destilliert. Die Gegenstände ( organisch oder unorganisch ) haben wir vorher mitgebracht. Es war eine tolle Erfahrung zu riechen, wie sich Gerüche verändern, intensivieren und wieder abklingen, anregend oder abstoßend wirken können. Zum ultimativen Geruchszirkus besuchten wir in der Pause noch das Don Xuan Center.

THE SCENT OF MITTE

Nach einem geführten Blind-Geruchs-Parkour am Hackeschen Markt, begaben wir uns in kleinen Gruppen auf eine Geruchsreise durch Berlin-Mitte. Vom Hackeschen Markt bis zum BETA-Haus auf der Friedrichstraße war uns der Weg frei wählbar. Bewaffnet mit vorgefertigten Dokumentationsbögen machten wir jagt auf Gerüche. Die uns auffallenden Gerüche kategorisierten wir ein und beschrieben sie, auch anhand einer Zeichnung. Am Schluss trafen wir uns alle im BETA-Haus und werteten die Erfahrungen aus.

MARK LUKAS

An dem sicher interessanten Vortrag von Mark Lukas, ebenfalls Student der FHP, über sein Projekt „SMELLING DATA“, konnte ich leider nicht teilnehmen.

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GERUCHSTAGEBUCH

Während der Laufzeit des Projektes, haben wir eine Art Geruchstagebuch geführt, über Gerüche die uns täglich begegnen und uns mehr oder auch weniger auffallen. Oft sind Gerüche auch mit Erinnerungen oder Emotionen gekuppelt, sodass man sie oft intensiver wahrnimmt als andere Personen.

Auf den Fotos sind ein paar Beispiele zu sehen.

.Kaffee - aufstehen, Gemütlichkeit, Geselligkeit, wohlfühlen .Limette - Drinks, Freunde, lange Abende, Sommer .Sanbitter - Urlaub, Sommer, unterwegs sein, Italien .Müll - Berlin/Stadt, Lärm, viele Gerüche, Hassliebe, Menschen

SPEKTRUM

SPEKTRUM independent project space - Ein Ort wo viele spannende Menschen sich finden und über gemeinsame Interessen reden und gemeinsam arbeiten können. Wir waren dort mit Klara Lavat zum Smell Lab eingeladen. Zusammen unternahmen wir ein kleines Experiment, das untersuchte, inwiefern Sounds/Töne die Wahrnehmung beim Riechen beeinflussen können. Zu drei verschiedenen Tönen, rochen wir an drei verschiedenen Gerüchen, bestimmten deren Intensität und werteten die Ergebnisse aus. Im Anschluss sprachen wir noch über den aktuellen Stand unserer eigenen Projekte und präsentierten diese kurz.

SMELLER TO GO

Für mein finales Projekt entschließ ich mich für die abgespeckte TO GO Version des Smellers 2.0 (OSMODRAMA FESTIVAL). In dem TO GO - SMELLER können bis zu vier Gerüche vermischt werden, die durch einen Ventilator in die Luft geblasen werden. Durch Batterie-Betrieb ist er portabel und kann in diversen Räumen aufgestellt werden.

Die Bauteile sind hauptsächlich Gegenstände, die man im Hausgebrauch finden kann, von den elektronischen Bauteilen abgesehen.

Natürlich befindet er sich in einem anfänglichen Prototyp Stadium und ist noch stark verbesserungswürdig, was aufgrund der knappen Zeit leider nicht möglich war.

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VIELEN DANK!!

Ein großes Dankeschön an Myriel, die den Kurs sehr spannend gestaltet und abwechslungsreich aufgebaut hat. Es ging um ein Thema, mit dem ich mich vorher noch nicht intensiver beschäftigt hatte und umso mehr ins Staunen kam. Danke auch an Klara, die uns die meiste Zeit begleitet hat und uns viel von der Arbeit in ihren Projekten erzählt und beigebracht hat. Und natürlich auch ebenso an Desiree, die gute Ideen beigesteuert hat und bei Fragen immer für einen da war!!! Sehr gerne wieder ein Projekt/Kurs mit euch ;)