Spurensuche - John Horton Conway - Projekt: Game of Life

Kurzbeschreibung

Im Rahmen der Aufgabe „IA/IV Spurensuche„ recherchierte jede:r Studierende eine bekannte Persönlichkeit und stellte deren Werk in einem 15-minütigen Referat vor. Für diese Arbeit wurde der Mathematiker John Horton Conway untersucht. Schwerpunkt der Recherche war sein Beitrag zur Mathematik sowie das von ihm entwickelte „Game of Life“.

Recherche

John Horton Conway wurde 1937 in Liverpool geboren und studierte Zahlentheorie in Cambridge. Später war er Professor in Cambridge und Princeton. Seine Forschungsgebiete umfassten unter anderem Spieltheorie, Geometrie und mathematische Analyse.

Im Rahmen der Recherche wurden verschiedene Projekte und Veröffentlichungen untersucht, darunter:

- Conway Polyhedron Notation

- Soma-Würfel

- Domino

- Dame

- Solitär

Schwerpunkt: Game of Life

Ein besonderer Fokus lag auf dem von Conway entwickelten „Game of Life“, einem zellulären Automaten. Untersucht wurden die grundlegenden Regeln des Systems sowie typische Muster wie Oszillatoren, Stillleben, Glider und Spaceships.

Die Präsentation erläuterte die drei zentralen Regeln:

- Überleben einer Zelle bei zwei oder drei Nachbarn

- Geburt einer Zelle bei genau drei Nachbarn

- Tod einer Zelle bei Unter- oder Überbevölkerung

Matrix

Aufbau einer systematischen 10×10-Matrix zur Untersuchung visueller Variablen und deren kombinatorischer Wirkung. Ziel ist die Entwicklung eines regelbasierten visuellen Systems, das Unterschiede in Form, Struktur und Organisation sichtbar macht.

Im zweiten Schritt wird dieses System in unterschiedliche Abstraktionsgrade überführt – von grafischer bis fotografischer Umsetzung.

30 Dinge

Ziel ist die Analyse alltäglicher persönlicher Gegenstände und deren Überführung in ein systematisches, visuelles Ordnungssystem.

Dabei sollen 30 Objekte aus dem eigenen Lebensumfeld identifiziert, digitalisiert und anschließend über unterschiedliche visuelle Strukturen zugänglich gemacht werden.

Der Fokus liegt nicht auf der Darstellung einzelner Objekte, sondern auf deren Relationen und Klassifikation innerhalb eines Systems.

Gesprächsvisualisierung 

Ziel ist die visuelle Übersetzung eines filmischen Gesprächs in eine strukturierte Darstellung.

Dabei soll nicht nur der reine Wortverlauf berücksichtigt werden, sondern auch:

- Gesprächsdynamik

- Tonfall

- nonverbale Kommunikation (Mimik, Gestik)

- emotionale Spannungsentwicklung

Die Aufgabe untersucht, wie sich narrative und emotionale Information als Diagramm darstellen lässt.

Icons

Ziel der Aufgabe ist die Entwicklung eines funktionalen Icons im stark begrenzten 16×16 Pixel Raster.

Das Icon soll eine konkrete Funktion repräsentieren und auch bei minimaler Auflösung eindeutig lesbar bleiben.

Präsentationen