1. Problemstellung

Steckdosenleisten sind starr, unveränderbar und auf Ersatz ausgelegt. Zu viele oder zu wenige Steckdosen, Kabel die im Weg hängen oder zu kurz sind. Der Markt hat sich im Sinne der Flexibilität nie wirklich Gedanken gemacht. Strom gilt als unsichtbares Nebenprodukt, das man einmal kauft und vergisst. Dabei hat sich die Art, wie wir leben und arbeiten, fundamental verändert. Es bedarf heutzutage eine Stromversorgung, welche flexibel genug ist unsere individuellen Bedürfnisse zu befriedigen.

2. Lösung

MODU-Link beginnt mit einer einfachen Überlegung: Was wäre, wenn Stromversorgung genauso flexibel wäre wie die Räume, in denen sie stattfindet?

Das Ergebnis ist ein modulares System, das auf einem offenen Industriestandard basiert – dem IEC-60320-Stecksystem, das bereits in unzähligen Geräten weltweit verbaut ist. Statt einen proprietären Stecker zu erfinden, nutzt MODU-Link genau das, was es bereits gibt: C13 und C14, werkzeuglos verbindbar, in beliebiger Kombination.

Jedes Modul hat einen Eingang und einen Ausgang. Module werden direkt zusammengesteckt oder über handelsübliche Kabel verlängert oder verbunden – in jeder Länge, jeder Farbe, jeder Anordnung. Das System wächst mit den Anforderungen. Ein Schuko-Modul heute, ein USB-C-Lademodul morgen, ein Smart-Control-Modul übermorgen. Kein kompletter Neukauf. Keine Inkompatibilität. Keine Verschwendung.

3. Nachhaltigkeit

MODU-Link ist auf maximale Lebensdauer ausgelegt – reparierbar statt wegwerfbar, erweiterbar statt ersetzbar. Defekte Module werden kostenlos instand gesetzt, nicht mehr benötigte aufbereitet und weiterverkauft. Verpackung aus Altpapier, Fertigung in Deutschland. Und das wichtigste: Alle Module aller Generationen bleiben dauerhaft kompatibel. Wer heute kauft, kauft für viele Jahre.

4. Aufbau & Systemarchitektur

Jedes Modul hat einen C14-Eingang und einen C13-Ausgang. Module werden hintereinander gereiht, direkt oder über handelsübliche Kabel. 

Das System gliedert sich in klar definierte Kategorien: Strommodule mit Schuko-Buchsen, Lademodule mit USB-C und MagSafe, ein Smart-Control-Modul mit Wi-Fi, Ordnungsmodule, Lichtmodule und Interior-Module für Ablage, Dock und Halterung. Alle Module folgen denselben Maßen, Materialien und der gleichen Designsprache, das System wirkt immer wie aus einem Guss.

5. Design & Formensprache

Minimalistische Grundgeometrien, ruhige Flächen, keine Dekoration. Die Form erklärt die Funktion. Wer das Modul in die Hand nimmt, weiß sofort, wie es funktioniert. Beim ersten Kontakt entsteht Neugier, auf den zweiten Blick zeigt sich das volle Potenzial. Das Produkt wirkt offen, ehrlich und präzise.

6. Geschäftsmodell & Versprechen

Kein Abo, keine Gebühren. Umsatz entsteht ausschließlich durch den Verkauf der Module – zu einem Preis, der Qualität, Herkunft und Langzeitnutzen widerspiegelt. Wer zufrieden ist, kauft das nächste Modul. Defekte werden kostenlos repariert, Versand trägt der Kunde.

7. Wettbewerb

Die Idee ist nicht neu, war nur nie ganz ausgereift. IKEA ASKVÄDER, Youmo, Allocacoc: alle mit modularem Ansatz, alle mit demselben Fehler, einem proprietären Stecker. ASKVÄDER ist eingestellt, Youmo existiert nicht mehr. MODU-Link setzt auf das Gegenteil: einen offenen Industriestandard, der seit Jahrzehnten bewährt ist. Kein System, das irgendwann abgeschaltet wird. Vertrauen statt Kontrolle.

8. Zwischenpräsentation