Start und Beweggründe für den Kurs
Ich hatte den How To Bachelor Kurs schon länger im Blick, durch meine Studienplanung hat sich dieses Semester aber gut dafür geeignet. Anders als viele andere Kursteilnehmer:innen will ich aber noch nicht direkt mit dem Bachelorprojekt starten, sondern muss vorher auf jeden Fall noch Kurse (und das Praktikum) machen. Nichtsdestotrotz war es mir sehr wichtig, mich schon im Vorhinein mit dem Thema Bachelor auseinanderzusetzen, weil ich noch gar keine Vorstellungen davon hatte, wie das alles überhaupt funktioniert und abläuft. Gestartet bin ich erstmal ohne konkrete Erwartungen, sondern wollte mich generell erstmal informieren, Fragen würden sich dann mit der Zeit ergeben.
Ziele
Großes allgemeines Ziel war bei Beginn des Kurses einfach bloß einen besseren Überblick darüber zu haben, was der (Design-) Bachelor eigentlich ist, worauf es ankommt, was es für Beispielprojekte gibt, ein besseres Verständnis für Struktur, Themenformulierung, wissenschaftliches Arbeiten etc., und möglicherweise schonmal ein paar Ideen sammeln, was ich am Ende selbst für ein Projekt mache. Bei letzterem fische ich nach wie vor sehr im Dunkeln – ich habe viele lose Ideen, aber noch keine, für die ich mich wirklich begeistere. Das ist aber (noch) nicht wirklich problematisch, ich hoffe sehr darauf, dass ich bei meinem Praktikum inspiration finde.
Was habe ich gelernt?
Ich habe gelernt, wissenschaftliches Arbeiten als einen strukturierten Prozess zu verstehen, der viele verschiedene Aspekte hat. Besonders im Hinblick auf die Bachelorarbeit ist mir deutlich geworden, wie wichtig eine klare Fragestellung ist. Ich habe gelernt, wie entscheidend Literaturrecherche ist und wie wichtig es ist, Primär- und Sekundärquellen zu unterscheiden und wissenschaftliche Texte kritisch zu lesen.
Ein weiterer Aspekt war der korrekte Umgang mit Zitierweisen. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Gedanken anderer Autorinnen und Autoren transparent zu kennzeichnen, um Plagiate zu vermeiden und die eigene Argumentation nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus habe ich gelernt, wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert aufgebaut sein sollte. Der rote Faden ist entscheidend für die Verständlichkeit der Arbeit. Zusätzlich habe ich gelernt, mein Zeitmanagement im Hinblick auf eine größere wissenschaftliche Arbeit besser zu planen. Die Erstellung eines Exposés, die Gliederung, das kontinuierliche Schreiben und Überarbeiten sowie das Einholen von Feedback sind essenzielle Schritte im Prozess. Dabei habe ich verstanden, dass wissenschaftliches Arbeiten ein intensiver Prozess ist, der viel Zeit erfordert.
Ausblick
Wohl oder übel werde ich wohl irgendwann meine Bachelorarbeit machen müssen. Nach dem Kurs bin ich da aber sehr viel entspannter, und habe das Gefühl, einen besseren und strukturierteren Ansatz dafür zu haben. Ich werde mich jetzt stück für stück mehr damit auseinandersetzen, welche Themen infrage kämen, um irgendwann an dem Punkt zu sein, wo ich mich voll auf die Arbeit konzentriere.