5 Stühle pro Woche
Die Grundlegende „Hausafgabe“ des Kurses bestand darin, an jedem Werktag eine Stuhlzeichung anzufertigen. Der Fokus lag dabei auf Beobachtung, Perspektive, Sicherheit und der Zeit. Angepeilt waren dabei ca. 15 Minuten pro Stuhzeichnung.
Die folgenden Bilder zeigen 8 meiner Favoriten aus meinem Zeichenblock:
Mein Zeichenstil hat sich als sehr analytisch herausgestellt, wobei ich mich besonders an Hilfslinien orientiert habe. Dabei habe ich nur wenig Schattierungen genutzt und teilweise „unsichtbare“ Teile des Stuhl hinzugefügt.
Am meisten hat sich die Sicherheit beim zeichnen verbessert. Längere, geradere Linien, und besser getroffene Rundungen finden sich besonders in meinen späteren Zeichnungen.
Abschluss auf A2
Zum Abschluss des Kurses sollten wir ein A2 Poster, passend zum Thema mit unseren, bzw. speziell für das Poster gezeichneten Stühlen, gestalten. Die Umsetzung war zum großen Teil uns überlassen, zum Drucken wurde uns angeboten, den Risodrucker zu nutzen und zu diesem eine kurze Einführung zu bekommen.
Mein Poster orientert sich an einer einfachen Anordnung auf einem Raster, wobei die Stühle klar im Vordergrund stehen. Die erste Idee war eine eher illustrative Umsetzung von einer meiner Zeichnungen, ich habe sie in dieser Projektdoku als Banner eingesetzt.
10 meiner Favoriten aus dem Kurs haben es auf mein Poster geschafft, zum Teil auch aufgrund der Blickrichtung, der Größe und der Perspektive der Zeichnung. Die unterschiedlichen Größen schaffen ein leichtes Ungleichgewicht und unterstreichen die Größe der realen Stühle. Die Schrift stammt aus der Filterfunktion von verschiedenen Onineshops. „Most recent“ soll dabei zum einen zeigen, dass ich vor allem neuere, ausgearbeitetere Zeichnungen verwendet habe, zum anderen mochte ich den Kontrast der ordentlichen Schrift zu den ungleichmäßig gezeichneten Stühlen.
Der Risodruck erwies sich als vergleichsweise simpel, vielleicht aber auch, da ich nur Schwarz als Farbe verwendet habe.