My Everyday Kit

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Mission: spying inside a bus

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Wochenaufgabe: trains connecting me to home and back

Bei dieser Wochenaufgabe habe ich meinen Weg dokumentiert zum ersten Mal nach meinem Auszug wieder Zuhause zu sein. Dabei habe ich meine Wahrnehmungen grafisch aufgenommen und versucht die Gefühle, die ich mit Zuahuse verbinde gut dar zustellen

Projekt: If I could wish upon a Star

Als End-Projekt für den Kurs habe ich mich nach langem Überlegen dazu entschieden ein Bilderbuch zu kreieren.

Anfänglich hatte ich noch eine andere Idee, welche ich jedoch verworfen habe (leider etwas sehr spät).

Die Idee dieses Bilderbuches stammt aus einer Skizze, die ich in den ersten Tagen des Semsters gemacht habe. 

Ich hab mich in den kleinen Charakter verliebt und wollte etwas mit ihm machen.

Konzept

Ich wollte mit dem Bilderbuch etwas fantastisches machen, und hab mich dann entschieden das Konzept anzulehnen an Sternschnuppen, btw. dass man falls man eine sieht einen Wunsch äußern soll.

Die Bilderbuchgeschichte folgt unseren namenlosen Protagonisten, der erzählt nach was er sich wünschen würden, wenn er einen Wunsch frei hätte (Geschichte ist im PDF unten zu sehen)

Die Geschichte reflektiert Teile meiner eignen Wünsche und was ich mir wünschen würde, wenn ich einen Wunsch frei hätte.

Anfängliche Skizzen

In den Anfangsstadien wollte ich etwas „süßes“ mit etwas „abschreckenden“ kombinieren.

Der Charakter ist inspiriert aus meiner Kindheit, wo ich mit Toilettenpapier kleine Figuren gebastelt habe, die so ähnlich aussehen wie der Protagonist aus dem Buch.

Die „Tentakel-Augen“ repräsentieren Narben und alte Wunden die entstanden sich auf der Reise der Figur.

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Prozess

Der Prozess für dieses Projekt war recht langwierig, da ich zunächst die Skizze, die ich hatte als Lineart nochmal gezeichnet habe und dann als Motiv zum Siebdrucken genommen habe.

Ich fand den Kontrast zwischen Lineart und Buchmotiven interessant, weswegen ich mich entschieden habe, als erste Seite des Buches das Lineart auszuwählen.

Ich hab den Pizzakarton und ein T-Shirt mit dem Motiv per Sieb bedruckt, was für mich eine neue Erfahrung war, da ich es selbst noch nie gemacht habe.

Die Herausforderung war es dann die eigentlichen Illustrationen zu erstellen.

Das Buch hat klassisch 32 Seiten, wobei die letzten 3 leer sind und manche Seiten vornehmlich nur Text hat oder nur ein kleines Motiv.

Ich hab mich entschieden Full-Spread Seiten zu machen, was dazu führte, dass ich 12 Illustarationen machen musste.

Dies war wahrscheinlich der anstrengste Teil des Projektes. Über die Ferien habe ich ca. 1 1/2 Monate an den Illustrationen gearbeitet. Zunächst mit einem Storyboard und groben Skizzen, dandach mit dem eigentlichen Illustrieren.

Nachdem dies fertig war, musste ich die einzelnen Seiten drucken und ausschießen.

Ich wusste leider nicht, wie man die Seiten automatisch ausschießen lässt, weswegen ich dies manuell machen musste.

Ein weiteres Hindernis war zudem die Konvertieren von RBG zu CMYK, die Farben sind um einiges dunkler geworden, weswegen ich nicht 100% zufrieden bin mit dem Endprodukt, da der Druck nicht so rausgekommen ist, wie ich es wollte, selbst nach einigen Drucktests.

Anschließend habe ich das Buch selber gebunden und mich für ein Hardcover mit Buchleinen entschieden. Ich dachte, dass die Stofftextur gut mit dem T-Shirt passen würde und so in der Box Zusammenhang besteht.

Die Box selbst besteht aus dem Buch, einem bedruckten T-Shirt und einem Print.

Ergebniss

Reflexion

Zurückblinkend gibt es einiges an diesem Projekt, dass ich besser hätte machen können. 

Zum einen Zeit-Management, da ich viele Dinge auf den letzten Drücker gemacht habe, die nicht hätte sein müssen.

Zum anderen hätte ich früher auf mein Bauchgefühl hören sollen und statt die Zeit zu verschwenden, dieses Projekt früher starten können.

Was ich zudem hätte besser machen können, war Möglichkeiten des Drucks. Wahrscheinlich hätte ich es in Druckerrei drucken sollen, damit die Qualität besser hätte sein können.

Trotzdem bin ich enorm stolz, dass ich ein gesamtes Bilderbuch illustriert und gebunden habe und obwohl der Prozess echt herausfordernd war, hatte ich auch echt viel Spaß diese Geschichte zu krieren.

Der Kurs selbst war toll, ich bin echt dankbar dafür gewesen, dass ich frei Wahl in unseren Projekten hatten und ich fand das wöchentliche Input auch super interessant.

Die Atmosphäre war locker und entspannt und ich hab mich sehr gefreut neue Techniken zu lernen und über mich zu lernen, dass ich Siebdrucken sehr gerne hab :)))