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Unsere erste Aufgabe bestand aus dem Erstellen von Zeichnungen einer ersten, eigen gewählten Komposition. Dabei nutzten wir selbstgebaute Werkzeuge, die durch das Bearbeiten von natürlichen Materialien entstanden, und so auch unsere ersten Zeichnungen mit Tusche und Kohle.

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Für unsere zweite Aufgabe entwickelten wir ein Zeichenwerkzeug weiter, mit dem wir weiterhin arbeiten wollten. Dabei sollte neben der Funktion auch der ästhetische Aspekt eines Werkzeugs beachtet werden und im Prozess des Erstellens wertgeschätzt sein.

So zeichneten wir eine weitere Komposition, wobei hier die Aufgabe war, in der Technik ausschließlich mit Linie zu arbeiten. Hierbei lernten wir den Umgang, die Kontrolle, und gegebene Möglichkeiten eines einzigen Zeichenwerkzeugs kennen, und explorierten die Linie als zeichnerisches Mittel.

Hierbei lernte ich auch über die funktionale Eigenschaft und Haltbarkeit des Werkzeugs, welches ich im Prozess wechseln musste, da es sich abnutzte oder nicht für den Weg geeignet war. , wie ich zeichnen wollte, sei es schneller, dynamischer oder langsamer und auch ruhiger.

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In dieser Woche besuchten wir im Kurs die Berlinische Galerie, und zeichneten dort Motive aus der Ausstellung zu Brigitte Mayer Denninghoff.
Dabei sollten unsere Zeichnungen in der Technik nun ausschließlich mit Schraffur anstelle von Linie entstehen. Dabei war es prägsam zu lernen, Situationen von Licht und Schatten zu beobachten und zu interpretieren.

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Für die nächste Aufgabe im Kurs bereiteten wir Zeichnungen von Mustern und Texturen vor, aus denen wir dann später Collagen erstellten. Dabei druckte ich Monotypien mithilfe der Materialien, die wir für das Bauen unserer Zeichenwerkzeuge genutzt hatten.

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So beschäftigten wir uns durch diese Aufgabe mit Komposition, Form, dessen Größen sowie auch Kontrast, der hierbei entsteht. Dabei wählten wir Motive aus einem gestalteten Stillleben, konnten diese jedoch auch verändern, Ausschnitte ausschließen oder mit freien Motiven ergänzen.

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Diese Aufgabe führten wir in der nächsten Woche fort, wobei Jette und Ich die Möglichkeit hatten, ein Stillleben im Raum für unsere Kompositionen zu gestalten. Diesmal wählten wir ein Motiv, erstellten auch eine Collage und visualisierten diese in zwei Varianten.

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Anhand des zweiten Stilllebens im Raum zeichneten wir in der nächsten Woche Motive und Kompositionen mit Kohle, wobei wir diesmal in der Technik Linie, Schraffur und Flächen kombinieren konnten.

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In einer weiteren Exkursion besuchten wir den Gropius Bau in Berlin und dessen Ausstellung zu Diane Arbus. Dort zeichneten wir Elemente der gezeigten Werke, Fotografien und Gestaltung der Ausstellung selbst.

Auch betrachteten wir den Aufbau und die Raumgestaltung der Ausstellung selbst, wie einzelne Arbeiten zueinander, als auch miteinander und im Gesamteindruck wirkten.

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Die finale Aufgabe im Kurs war das Zeichnen eines Motivs anhand einer von uns inszenierten Komposition, die Platz in einem Schuhkarton finden sollte.

Um den Schuhkarton in eine Komposition zu verwandeln, richteten wir uns nach Bildern, die uns inspirierten, wobei die Auswahl nach einer gewissen Bildqualität sowie hervorgerufenen Emotionen getroffen wurde.

Mich inspirierten folgende Arbeiten von Rei Kawakubo und ihren letzten Kollektionen: Trotz des Volumens und der silhouetten-verändernden//erweiternden Eigenschaft der Kleidung scheinen die Tragenden wie in Wolken gekleidet sein, als würden die an ihnen wachsende Formen sie tragen, oder auch allmählich verschlingen.

Auch gefiel mir der Kontrast zwischen Hell-Dunkel sowie der Muster, als auch den bloßen Flächen an Textil, und wie diese miteinander im Bezug zum Körper getragen werden.

So entstand daraus eine Komposition, die aus einem Schuhkarton herausragte, und in Folie, Watte sowie anderen Stoffresten verkleidet wurde.

Anschließend wählte ich Motive, Ausschnitte und mögliche Geschichten in und aus meiner Box, sodass die Grundlage einer finalen Serie an Zeichnungen entstehen würde.

Und so entstanden diese Zeichnungen aus Kohle, Bleistift, Tusche und einem silber-glänzenden Graffiti-Marker auf Papier. Zusammen dienen sie dazu, die aus meiner Box gewählten Kompositionen, Formen und Strukturen sowie auch in den Bildausschnitten entstehende Kontraste von Hell-Dunkel, Organisch-Synthetisch sowie Leicht-Schwer zu beobachten und tiefer zu entdecken können.

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Zuletzt, im Rahmen einer Abschlusspräsentation, trafen wir eine Auswahl aus den im Kurs entstandenen Skizzen und Zeichnungen, die wir jeweils in kleinen Ausstellungen präsentieren durften.

Dabei zeigte sich bei mir der Prozess mit dem Umgang der verschiedenen zeichnerischen Mittel, aber auch der Versuch, diesen nicht nur weiterzuentwickeln, sondern auch bewusst, genau so wie frei und explorativ zu verwenden. Hierbei entstand auch eine visuelle Reise von sehr hellen zu sehr dunklen Zeichnungen, aber auch, was in dieser Dunkelheit beobachtet werden kann.