Warum entwickeln Menschen Gefühle für Maschinen? Als künstliche Gefährten und digitale „Haustiere“ erobern sogenannte Pet Robots zunehmend den Alltag. Dieses Projekt untersucht das Phänomen kompakter Companion-Roboter, die nicht als funktionale Haushaltshelfer konzipiert sind, sondern primär als interaktive Spiel- und Spielgefährten emotionale Bindung erzeugen. Die Arbeit geht der Frage nach, warum Menschen Zuneigung zu synthetischen Wesen entwickeln und wie Design, Mimik und Bewegungsabläufe diesen Effekt verstärken. Am Fallbeispiel des kleinen Desktop-Roboters EMO wird analysiert, welche konkreten Gestaltungsentscheidungen aus einem elektronischen Gadget ein wahrgenommenes „Haustier“ machen.