Digitales Buch

Für die erste Aufgabe sollten wir in zufällig geloster Partnerarbeit ein Buch unserer Wahl auf verschiedene digitale Screens übertragen.

Gemeinsam mit meiner Partnerin Tessa habe ich mich für das Kochbuch „CrispyRobs Meine Top 50 Rezepte: Schnelle und einfache Gerichte für Sandwichmaker, Mikrowelle, Waffeleisen, Herd und Backofen“ entschieden. Als erste Ideen und Skizzen zur Umsetzung haben wir uns darauf geeinigt, Entwürfe im Stil einer digitalen Kochbox mit Rezeptkarten oder eines digitalen Ringbuchs zu erstellen.

Für die erste Zwischenpräsentation haben wir als Team mehrere Entwürfe in unterschiedlichen Stilen vorbereitet. Der blaue Entwurf im Retro-Look sowie der dunkel-orangene, moderne Entwurf stammen von Tessa. Mein Beitrag war der gelb-orange Entwurf.

Basierend auf dem Feedback aus der ersten Vorstellungsrunde entschieden wir uns, gemeinsam am blauen Retro-Entwurf weiterzuarbeiten. Dieser wurde am besten angenommen, da er ein alternatives Design bot und sich in der Navigation bewusst von einem klassischen Kochbuch unterschied.

In der Arbeitsaufteilung habe ich mich auf die Screens im kleinen Format konzentriert, während Tessa die Screens im Großformat gestaltet hat. Mein Fokus lag auf der Entwicklung des Navigationsscreens, für den ich alternative Designs erstellt habe, sodass alle Menüpunkte direkt sichtbar sind und kein Scrollen nötig ist. Gemeinsam haben wir eine Auswahl verschiedener Screens getroffen und präsentiert.

Für zwei Screens – das Rezept im Großformat und den Navigationsscreen im kleinen Format – haben wir jeweils zwei Versionen vorbereitet. Dabei wollten wir auf Basis des Kurses-Feedbacks eine finale Entscheidung für einen der beiden Entwürfe treffen.

Für die Endpräsentation haben wir die Screens nochmals überarbeitet und das Feedback aus der Zwischenpräsentation einfließen lassen. Dabei lag besonderes Augenmerk auf der Typografie, der Bündigkeit sowie den Abständen der einzelnen Elemente sowohl zueinander als auch zum Rand.

Zusätzlich haben wir Icons im Pixel-Stil für die verwendeten Kochgeräte erstellt, um den Retro-Charakter des Designs weiter zu unterstreichen. Diese wurden sowohl auf den Rezeptkarten als auch im Navigationsscreen integriert, um eine spielerische, visuell ansprechende Ergänzung zu schaffen.

Graphical User Interface (GUI)

Aufgabenstellung:

Die Aufgabe bestand darin, eine App für iOS oder Android zu entwickeln, die Designer in ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Die App sollte einen klaren Fokus haben und nicht zu komplex sein. Die Bearbeitung erfolgte in Zweierteams, wobei die Ergebnisse als statische Screen-Sequenz präsentiert wurden. Zusätzlich sollte ein Programmablaufplan skizziert werden.

Konzept & Umsetzung:

Gemeinsam mit meinem Partner Luca habe ich eine Farbenpaletten-App entwickelt, die basierend auf einer gewählten Emotion passende Farbpaletten vorschlägt. Der Fokus lag auf einer intuitiven Benutzeroberfläche, die es Designern erleichtert, schnell die passenden Farben für ihre Projekte zu finden.

Feedback & Entwicklung

Nach der ersten Präsentation erhielten wir wertvolles Feedback zur Optimierung der App:

Das Onboarding sollte vereinfacht werden. Mehr native iOS-Elemente sollten integriert werden, insbesondere in der Navigation und den Hauptscreens. Kreise sollten als visuelles Hauptelement verwendet werden. Die Darstellung der Farbpaletten wurde überarbeitet. Eine Tab-Bar im iOS-Stil wurde integriert, und die App wurde auf den Lightmode umgestellt.

Für den zweiten Entwurf führten wir weitere Anpassungen durch:

Das Bottom Sheet wurde entfernt, um die App aufgeräumter zu gestalten. Die Bereiche „My Palettes“ und „Friends Tab“ wurden verbessert.

Tischregeln – Finale Aufgabe

Aufgabenstellung

Die Aufgabe bestand darin, eine Regel zu visualisieren, ohne dabei Zahlen oder Buchstaben zu verwenden. Ziel war es, die Regel mithilfe von Symbolen, Farben und visuellen Elementen so darzustellen, dass sie intuitiv und verständlich ist. Dabei sollte die Regel klar kommuniziert werden, ohne dass sie durch textuelle Elemente wie Zahlen oder Buchstaben erklärt werden muss. Die Herausforderung bestand darin, die Essenz der Regel durch reine visuelle Gestaltung zu vermitteln.

Erste Vorstellung

Im ersten Entwurf habe ich mit Beispielbildern gearbeitet, die zeigen, wie das Besteck auf dem Tisch positioniert ist. Zudem habe ich eine erste Skizze erstellt, in der das Besteck neben dem jeweiligen Essen visuell dargestellt wird. Eine Linie verbindet das Besteck mit den entsprechenden Speisen, um eine klare Zuordnung zu ermöglichen.

Zusätzlich habe ich ein Konzept entwickelt, bei dem oben drei Teller dargestellt sind, die jeweils anzeigen, ob die Person bereits fertig gegessen hat, eine Pause macht oder auf den nächsten Gang wartet. Die Teller wurden so platziert, dass sie intuitiv den Status des Essens angeben.

Zweite Vorstellung

Nach der ersten Präsentation gab es Feedback, dass das Konzept der Teller und des Bestecks grundsätzlich gut verständlich war. Es wurde jedoch angeregt, dass die visuelle Darstellung noch etwas klarer und minimalistischer gestaltet werden sollte, um eine bessere Benutzerführung zu erreichen. In der nächsten Iteration habe ich das Design vereinfacht und die Symbole der Teller und Bestecke klarer voneinander abgegrenzt. Ich habe den Entwurf ohne die Verbindungslinien zwischen dem Besteck und dem Essen erstellt, das Layout wurde klarer und übersichtlicher gestaltet, wobei das Besteck weiterhin in einer Linienart dargestellt wurde. Die visuelle Komplexität wurde reduziert, um das Design zugänglicher und verständlicher zu machen.

Finale Version & Reflexion

In der finalen Version habe ich mich für ein minimalistisches Design entschieden. Das Besteck und die Teller sind jetzt einfarbig und simpel dargestellt, wobei die Farben in sanften Pastelltönen gewählt wurden. Diese Farbwahl sorgt dafür, dass das Design nicht zu intensiv wirkt, sondern leicht und angenehm anzusehen ist. Die reduzierte Farbpalette unterstreicht das minimalistische Konzept und macht das Design insgesamt ruhiger und übersichtlicher. Die Symbole für die Phasen „fertig“, „Pause“ und „nächster Gang“ wurden deutlicher hervorgehoben, und die Tellerpositionen optimiert, um die Benutzererfahrung zu verbessern.

Während der Entwicklung gab es den Wunsch, die visuelle Verbindung zwischen den Elementen (Besteck und Essen) weiter zu vereinfachen. Die minimalistische Darstellung der Objekte, ohne die vorherigen Verbindungslinien, hat dem Design mehr Klarheit verliehen.

Eine der größten Herausforderungen war es, das Design so zu gestalten, dass es sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist. Besonders die Gestaltung des Bestecks und der Teller als minimalistische Symbole war schwierig, da sie einerseits funktional und gleichzeitig einfach und ansprechend wirken sollten. Auch die Idee, das Besteck als Zeitmesser für die verschiedenen Phasen der Mahlzeit darzustellen, muss noch weiter ausgearbeitet werden, um es klarer und intuitiver zu gestalten.

Insgesamt war es herausfordernd, ein ausgewogenes Design zu finden, das sowohl visuell ansprechend als auch informativ bleibt. Die Farbwahl in Pastelltönen war ein Versuch, die visuelle Leichtigkeit und Klarheit zu betonen. Der Prozess hat mir gezeigt, wie schwierig es sein kann, ein Design zu entwickeln, das sowohl funktional ist als auch eine angenehme Ästhetik vermittelt.

Kurs Fazit

Der Kurs war sowohl spannend als auch herausfordernd. Besonders die Gruppenarbeiten haben mir sehr gefallen, da sie mich vor die Herausforderung gestellt haben, Kompromisse zu finden. Diese Erfahrung hat meine Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Kommunikation gestärkt, da ich lernen musste, verschiedene Perspektiven zu integrieren und Lösungen zu entwickeln, die für alle Teammitglieder sinnvoll sind. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen und Herangehensweisen hat meine Designansätze bereichert und mir gezeigt, wie wichtig es ist, flexibel zu sein und in einem Team aufeinander einzugehen.