Cubosh [Cube: Würfel; (to) kibosh: zerstören]

Cubosh stellt unser Verhalten und unseren Bezug zu unseren Musikdaten in Frage. Was wäre wenn die Qualität unserer digitalen Daten nicht beständig wäre? Wenn unsere Musik durch das Abspielen irreversible, digitale Spuren bekommt? Wenn unsere digitalen Musikdaten nach häufigem hören in einigen Jahren ebenfalls an Klangqualität verlieren? Würde dieser technische Rückschritt das verloren gegangene Wertegefühl gegenüber digitalen Daten wiederbeleben?

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Wir gehen davon aus, dass Musik wieder auf einem Träger gespeichert wird. Dieser ist in unserem Fall eine persönliche Postkarte. Nach dem Auflegen der Karte wird sie abgespielt und durch eine destruktive Leseeinheit etwas zerkratzt. Umso öfter ein Lied gehört wurde – also um so zerkratzter sie ist – umso schlechter ist die Klangqualität. Ganz ähnlich wie bei einer alten Schallplatte.

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