Projekt
Silent.
Auf einmal steht alles still,
die Ewigkeit zieht sich über das Land.
Heute bleiben alle liegen, warten.
Wir spüren die Einsamkeit und Leere,
Lauschen dem unhörbaren Summen der wachsenden Pflanzen
und erinnern uns, unserer selbst.
Diese Fotoserie ist die bilderische Verkörperung der Leere, des Schlafens, des Wartens, des nach Innen Lauschens. Sie stellt sowohl die erdückende Leere, als auch die wunderschöne Melodie dar, die in der Ruhe zu finden ist.





















01 - Portrait des Selbst
Die Auseinandersetzung mit mir selbst vor und hinter der Kamera lehrte mich nicht nur den technischen Umgang mit Stativ, Selbstauslöser und genau geplanter Komposition – sie lehrte mich auch meinen Körper und Ausdruck im Bild zu verstehen und fühlte mich bei jeder Wiederholung dieser Übung selbstbewusster.





02 - Portrait des Anderen
‚Ein Foto schießen‘ ist ein ganz schön brutaler Ausdruck – und das kann das Fotografieren auch sein. Ein Blitzfoto das im falschen Moment auf der Party unerwartet geschossen wurde kann die Erinnerung über die ganze Nacht trüben.
Deswegen hatte ich den Anspruch in meinen Porträts liebevoll mit der Person umzugehen. Die Kamera im richtigen Moment zu zücken und den Fokus auf die Merkmale zu lenken, die ich als schön empfinde.


Inspiriert von August Sander fotografierte ich Menschen in ihren berufen, bzw. in einer für sie typischen Tätigkeit.
Meine Mutter am Computer, einen Freund beim Pfannkuchen backen.




03 - Die Dinge und der Raum
Eingesperrt
Der Blick aus dem immer gleichen Fesnter.

Ausweg
Inspiriert von der Fotografie ‚Die Gabel’ von André Kertész begab ich mich auf die Suche nach Surrealen Welten in den Gegenständen, die mich Tag für Tag umgeben.

00 - Vorherige Arbeit
Alienated.
Diese Arbeiten entstanden vor dem Kurs auf Reisen in Portugal, Holland, Tschechien und Polen. Wir begeben uns auf die Suche nach unserem Ursprung in einem fremden Land, auf einem fremden Planeten.












Fazit
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei Prof. Wiebke Loeper bedanken für ihren Enthusiasmus, den sie in der Besprechung unserer Arbeiten an den Tag legte und für die persönliche Unterstützung als ich mich bei der Bearbeitung der Bilder total verrannte.
Außerdem vielen Dank an Kathrin Katzek und Lena Zagora, die mit mir einiges an Geduld leisten mussten als ich mit meinem speziellen Papier in der Druckwerkstatt ankam.
Und danke an Akinbode Akinbiyi, der mit uns seine Ausstellung im Gropius Bau besuchte.